Hors-Sol Produktion
| Im Januar wird das gesamte Gewächshaus ausgeräumt und gereinigt, um neue Pflanzen Mitte Februar zu setzen. |
| Die Tomatenpflanzen werden in Holland angezogen. Mitte Februar treffen sie bei uns ein und werden auf die Grodan- oder Kokosmatten gepflanzt. |
| Jede Pflanze bekommt einen Wassertropfer. Je nach Grösse der Pflanze und Sonnenscheindauer wird die Wasser- und Düngermenge über einen Computer gesteuert. Eine ausgewachsene Pflanze benötigt während den Sommermonaten bis zu 4 Liter Wasser pro Tag. |
| Hier sehen wir eine wunderschön durchwurzelte Kokosmatte. Die richtige Feuchtigkeit und eine ausgewogene Nährstoffzufuhr der Matten sind die Voraussetzungen für eine gute Durchwurzelung. Nach Saisonende werden die Matten ausgeräumt, gehäkselt und bei den Freilandkulturen als Bodenverbesserer eingesetzt. |
| Nach dem Pflanzen bekommt jede Tomate eine Schnur, damit sich die Pflanze daran halten und in die Höhe wachsen kann. |
| Die Tomatenblüten werden auf natürliche Art von Hummeln bestäubt. Hummelvölker werden zu diesem Zweck ins Gewächshaus gebracht. Ein Hummelvolk ist 5 bis 8 Wochen aktiv, nachher muss es durch ein Neues ersetzt werden. |
| Mit Hilfe von gelben und blauen Leimtafeln wird regelmässig der Schädlingsbefall kontrolliert. Bei der biologischen Schädlingsbekämpfung ist es wichtig, rechtzeitig die richtigen Nützlinge einzusetzen. |
| Auf dem Bild sieht man Eier der Encarsia formosa (Schlupfwespe) zur Bekämpfung der Weissen Fliege. Die Encarsia schlüpft aus den Eiern, legt ihre Eier wiederum in die Eier der Weissen Fliege und parisitiert darin. Ein weiterer Nützling ist die Macrolophus caliginosus (Raubwanze) zur Bekämpfung der Weissen Fliege, Blattläusen und roten Spinne. Die Raubwanze saugt die Schädlinge aus. |
| Wöchentlich werden bei den Pflanzen die Seitentriebe ausgebrochen, die Pflanzen um die Schnur gedreht oder angeklipst. Der Klips hat die Aufgabe, die Pflanze an der Schnur zu halten, damit sie nicht herunterrutscht wenn die Tomaten zu schwer werden. |
| Die alten Blätter der Tomaten werden ausgebrochen, dass die Tomaten frei in der Luft hängen. Dadurch sind die Früchte viel länger trocken und können besser ausreifen. Mit trockenen Pflanzen und einer guten Hygiene kann man das Auftreten von Pilzkrankheiten verhindern. |
| Tomaten Ramati, oft auch Rispentomaten oder Zweigtomaten genannt, vor der Ernte. |
| Roma-Tomaten kurz vor der Ernte. Der Geschmack der Tomaten wird durch die Produktionsweise nicht beeinflusst. Entscheidend sind die Sortenunterschiede und der Reifezustand bei der Ernte. | | |
| Eine Mitarbeiterin bei der Ernte von Tomaten Ramati. | | |
Die Tomate ist empfindlich auf Kälte und darf nie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Unter 15 Grad Celsius verliert sie den Geschmack und einen grossen Teil ihres Aromas.
Die optimale Temperatur liegt zwischen 15 bis 18 Grad Celsius.
Wir wünschen einen guten Appetit!