Die jetzigen Temperaturen ähneln sich jenen vom Vormonat. Die heissen Tage bringen teilweise Entspannung auf dem Markt, da viele Pflanzen (vorallem direkt nach dem Setzen) zu wenig Wasser bekommen. Das heisse Wetter bedeutet für viele Pflanzen Stress. Beim Eisbergsalat zum Beispiel führen die hohen Temperaturen zu Innenbrand. Anders sieht es bei den Zucchetti aus. Diese mögen heisses Wetter und sind deshalb in grossen Mengen in der ganzen Schweiz vorhanden. Die Produzenten wünschen sich Regen, denn ohne regelmässiges Bewässern können nur geringe Erträge geerntet werden. Bei Temperaturen über 25 Grad muss in den Dämmerungsstunden bewässert werden. Ansonsten verdunstet ein Großteil des Wassers, was ökologisch nicht verantwortet werden kann.

Leider wird das Wasser aus der Lauche, von wo wir einen Grossteil des Wassers beziehen, knapp. Falls das Wetter unverändert bleibt, wird es bald Auflagen vom Kanton geben und es wird schwierig werden, Wasser für die Bewässerung zu beziehen. Wenn nicht bald Regen kommt, müssen viele Gemüseproduzenten teures Trinkwasser von den Gemeinden einkaufen.

Hoch im Trend sind während den Sommermonaten Salatgurken. Mit ihren vielen Vitaminen und Mineralstoffen ist sie ein beliebtes und besonders kalorienarmes Gemüse, welches in verschiedenen Variationen genossen werden kann. Die Gurke ist eine einjährige Pflanze, die kletternd wächst und dabei mehrere Meter lang werden kann. In unseren Gewächshäusern wachsen pro Jahr ungefähr 10‘000 Pflanzen. Täglich müssen diese von Hand geerntet werden. Die Gurkensaison dauert von Mitte April bis Ende Oktober.